GESKE-Service


Start

BlowerDoor Thermografie

BlowerDoor
Luftdichtigkeitsprüfung nach DIN EN 13829

 

Gebäudethermografie
Wärmebilduntersuchung

 

 

Gebäudethermografie

Suche nach Energieverlusten durch Oberflächentemperaturmessung

Wärmebilder zur Erkennung von Schwachstellen

Was sagt eine Gebäudethermografie aus?

In einem Thermografiebild kann vor Allem bewertet werden, wie gut ein Bauteil im Vergleich zu einem anderen ist. Außerdem kann man Leckagen gut erkennen - höhere Temperaturen außen verraten austretende oder angestaute Warmluft, niedrigere Temperaturen innen weisen auf eintretende Außenluft hin.
Hier im Beispiel sieht man ein Gefach an der Seitenwand des Erkers, das in einem Farbfoto nicht zu erkennen wäre. Die Balken des Gefachs dämmen hier besser als die Ausfachung.
In der hellen Innenecke staut sich warme Luft von den darunterliegenden, undichten Fenstern.

Achtung! Da immer die abgestrahlte Wärme und die reflektierte Temperatur berücksichtigt werden, sind Rückschlüsse aus der absoluten Temperatur in vielen Fällen nicht möglich! Hier im Beispiel reflektiert das Dach die Temperatur des Himmels, die Erkerseite jedoch die nebenstehende Hauswand. Erkerfront und -seite wirken unterschiedlich, obwohl sie identisch aufgebaut sind! Auch die Windverhältnisse müssen berücksichtigt werden, bei starkem Wind oder Niederschlägen sind Aussagen nur sehr eingeschränkt möglich oder müssen zumindest sorgfältig betrachtet und bewertet werden. Fensterflächen und Wandflächen gleichzeitig zu bewerten ist im Prinzip nicht möglich, da die Reflexion der Bauteile völlig unterschiedlich ist. Die betrachteten Temperaturen müssen jeweils auf einen Reflexionswert festgelegt werden.
Viele weitere Faktoren sind zu berücksichtigen, weshalb eine aussagekräftige Thermografie in die Hand von Fachleuten gehört - die Kamera allein bringt's nicht...

 

Welche Voraussetzungen werden für aussagekräftige Wärmebilder benötigt?

Wichtig ist ein Temperaturunterschied der Räume innen zur Außenluft von mindestens ca. 15 K (entspricht ca. 15 °C Unterschied). Diese Bedingung ist meist nur im Winter erfüllt, wenn das Gebäude beheizt wird.

Sonneneinstrahlung, starker Wind und Schneefall verhindern sinnvolle Aufnahmen, ideal ist ein stark bewölkter Himmel ohne Wind oder Niederschläge. Bei klarem Himmel sollten Thermografien vor Sonnenaufgang gemacht werden.

Starke Wärmequellen in der Gebäudenähe sollten vermieden werden (z.B. kürzlich geparkte Autos).

Aus den äußeren Bedingungen ergeben sich manchmal kurzfristige Terminänderungen.

 

Was kostet eine Thermografie?

Der Aufwand bemisst sich typischerweise nach Zeitaufwand, man kann aber etwa 50 € plus MwSt. je Wärmebild rechnen. Wenn es nur um das Auffinden und Belegen eines konkreten Verdachts geht, muss keine ausführliche Dokumentation erstellt werden. Der reine Arbeitsaufwand ist hierbei meistens günstiger. Erforderlich sind normalerweise mindestens 5-6 Aufnahmen.

 

Wie bereite ich eine Gebäudethermografie vor?

Vor dem eigentlichen Thermografietermin ist eine Begehung und die Klärung des Umfangs der zu leistenden Tätigkeiten erforderlich.

Damit die Außenwände gut von eventuell abstrahlender Wärme durchdrungen sind, sollte in der Nacht vor den Aufnahmen durchgeheizt werden (etwas reduzierte Temperatur genügt, wenn es draußen kalt genug ist) und alle Innentüren offen bleiben.

Außentüren und Fenster sollten nicht geöffnet werden, bevor die Thermografie außen abgeschlossen ist. Bewohner sollten also das Haus möglichst nicht betreten oder verlassen. Lässt sich dies nicht verhindern, sollten wenigstens die Zeiten bekannt sein, um Verfälschungen bewerten zu können.
Rolläden und Klappläden bleiben offen.

Parkende Autos rund um das Haus sollten vermieden werden, einerseits behindern sie die Sicht auf das Gebäude, andererseits können sie durch eigene Wärmeabstrahlung oder Reflexion die Ergebnisse verfälschen.

Nachbarn und Bewohner sollten vor den Aufnahmen informiert werden, der Garten muss zugänglich sein (evtl. auch Gärten der Nachbarn?), Haustiere sollten angebunden oder eingesperrt bleiben.

 

Wie läuft die Thermografie ab?

Beim Vorgespräch wird das Gebäude bei Tageslicht begutachtet und der Umfang der Thermografie festgelegt.

Bei ungeeignetem Wetter muss der Termin ggf. kurzfristig verschoben werden.

Am Messtag sollte noch niemand das Haus verlassen oder betreten haben, um Verfälschungen an der Haustür zu vermeiden. Sollten kurzfristige Absprachen erforderlich sein, ist telefonischer Kontakt zu bevorzugen.

Der Thermograf ermittelt die Rahmenbedingungen und geht um das Gebäude, um die vereinbarten Aufnahmen zu machen. Wenn auch Innenthermografien vereinbart wurden, um z.B. Feuchtigkeitsprobleme oder Wärmebrücken zu entlarven, können diese anschließend durchgeführt werden.

Mit den Aufnahmen muss je nach Auftrag eine Auswertung und ein Bericht erstellt werden, der in einem dritten Termin erläutert wird, wobei auch schon Tipps oder Folgemaßnahmen besprochen werden können.

 


AGB Anfahrt Impressum Kontakt Links